ein seltsamer Blog:

hier ist ein seltsamer, kryptischer, und vor allem vollkommen frei erfundene Blog als Lesestoff für langweilige Abende oder kalte Winternächte:

bei der Studentenverbindung:

teils aus Langeweile, teils um neue Menschen kennenzulernen, ging Paul zu einem wöchentlichen Treff einer konservativen und religiösen Studentenverbindung. dort angekommen, betrat Vera den Raum, sie war umgeben von einer funkelnden, Aura, ihr Kopf war von sprühenden Funken umgeben. Paul schaute blöd und faszinierend drein und wunderte sich, so etwas hatte er noch nie gesehen.
Ulrich sagte zu Heinrich: ja Heinrich, ich kenne ein Mädchen, und das Mädchen hat einen Freund. Mit dem Freund betreibt sie, Ulrich spricht mit bedrückter Stimme, vorehelichen Geschlechtsverkehr. Aber, sagte er mit heiterer Miene, sie machts nur mit natürlicher Verhütung. Heinrich schaute seltsam drein. Vera erzählte von ihrem Exfreund und von einem gelben Pullover für den sie einen Tag lang durch ganz Wien gelaufen ist, um ihm diesen zu schenken. Und was machte dann ihr Exfreund? Er tauschte ihn doch glatt gegen einen blauen um. Vera war daraufhin depressiv und enttäuscht. Von Männern wolle sie in Zukunft nichts mehr wissen, Kinder kriegen hingegen doch. Paul sagte zu ihr: hi – hi – hi - hi du wirst auch noch einmal einen Mann brauchen, wenn du Kinder kriegen willst. die Betonung liegt auf Mann.

der Danebensitzende erlitt übrigens einen heftigen Lachkrampf.

die Coronakrise

viele Viren kommen immer aus China, wie zB Sars und Covid 19. warum kommen immer soviele Viren gerade aus China?

Vermutlich, weil auf Märkten in der chinesischen Provinz katastrophale hygienische Zustände herrschen. Dort stehen mehrere Käfige mit Tieren übereinander gestapelt herum. Die Tiere in den oberen Käfigen pinkeln und gacken auf die Tiere in den unteren Käfigen. Ein Tier, das gerade geschlachtet wurde, liegt in der Blutlache eines Tieres, das zehn Minuten früher geschlachtet wurde.

Das ist eine ideale Zuchtstätte für Viren.

in der Entzugsklinik

Paul war längere Zeit arbeitslos und hatte keine Freundin. Er saß den ganzen Tag zu hause in seiner Wohnung herum und hatte im Großen und Ganzen nicht besonders viel zu tun. So fing er an, Alkohol zu trinken. Zuerst wenig, später immer mehr und mehr. Er trank Wein und Sekt, auch Bier. Besonders gut schmeckte ihm auch Cocktails wie Sex on the Beach, Tequila Sunrise und Mai Tai. Er kaufte sie im Supermarkt von einem österreichischen Hersteller. Die Spirituosen waren in einer Dosen abgefüllt, der Fruchtsaft in einer zweiten. Vor dem Genuß wurden sie gemischt. Schmeckte wirklich ausgezeichnet. Mittlerweile wurde die Produktion nach Deutschland verkauft.
Bei einer Party wurde wurde Paul ein Glas Energy Drink mit Wodka angeboten. Beim Trinken ging Paul ein richtig aufregendes Glücksgefühl durch den Kopf. Er fühlte sich richtig prächtig. Fortan trank er auch zuhause Wodka gemischt mit einem Energy Drink, oder umgekehrt. Später mischte er den Wodka mit einem Alkopop mit Orangengeschmack. Und er trank langsam aber sicher immer mehr und mehr und mehr.

Eines Tages wachte er auf. Nach dem Aufstehen hatte er einen ziemlich schweren Hustenanfall, er hustete und hustete und hustete, fast zwanzig Minuten lang. Darauf ging er in die Küche, um einem Kaffee zu trinken. Dabei zitterte seine Hand so sehr, daß er das Kaffehäferl kaum mehr in der Hand halten konnte. Er hatte auch andere, für Alkoholiker typische Symptome. So litt er an Durchfall und spürte ein Kribbeln in den Händen. Es Vormittags sah er an der Zimmerwand allen Ernstes ein seltsames, imaginäres, flimmerndes Gittermuster. Ihm war durchaus klar, daß er sich dieses nur selbst einbildet.

Daraufhin ging Paul zu einer Suchtberatungsstelle und wies sich selbst in eine Entzugsklinik ein.

Die ersten drei Tage verbrachte er in der Aufnahme des Spitals zusammen in einem Zimmer mit zwei weiteren Patienten. In der ersten Nacht schnarchte ein Patient in einer Lautstärke, das Paul glaubte, dass demnächst das Zimmer einstürzen würde.

In der Klinik waren in den Badewannen die Stöpsel für den Abfluss entfernt worden, sodaß kein Wasser mehr eingelassen werden konnte. Die Sängerin Whitney Houston war im Kokainrausch in ihrer Badewanne ertrunken.

Die Patienten am Institut hatten vollkommen unterschiedliche Ausbildungen und Berufe. Eine war 40 Jahre alt und hatte ein abgeschlossenes Hochschulstudium samt Doktortitel, einer war gut fünfzig Jahre alt und war Magister. Ein abgeschlossenes Hochschulstudium schützt auch nicht unbedingt vor einer Alkoholsucht.

Die Patienten hatten auch ein vollkommen unterschiedliches Suchtverhalten. Die meisten hatten Probleme mit Alkohol, viele mit dem Rauchen, zwei mit Kokain. Zwei hatten eine Spielsucht im Casino vor allem mit einarmigen Banditen, einer war wegen einer Internet- und einer Kaufsucht im Internet in Behandlung. Einige Frauen litten an einer Medikamentensucht. Sie hatten Probleme mit dem Einschlafen und gingen deswegen zu ihrem Hausarzt. Dieser verschrieb ihnen leichtfertig Schlaftabletten mit einem Wirkstoff aus der Gruppe der Benzodiazepine. Früher oder später entwickelten sie eine Toleranz gegen den Wirkstoff oder gar eine Sucht danach. Manche können dann ohne diese Tabletten praktisch gar nicht mehr einschlafen.

Eines Tages wachte Paul einmal zufällig um 5:40 Uhr auf und schaute aus dem Fenster in den Innenhof. Dort standen bereits einige Raucher in einem überdachten Bereich mit Tischen und Bänken und rauchten, in Finsternis leuchteten die Glut an der Spitze der Zigaretten orange-rot. Die Raucher waren so etwas von süchtig, dass sie bereits vor halb sechs in der Früh aufstanden, sich einen warmen Pullover und eine dicke Jacke samt Schal und sonstige warme Kleidung anzogen und in die Kälte hinaus gingen, das alles nur um ihre Sucht zu befriedigen und eine Zigarette zu rauchen. In den Räumen des Spitals war Rauchen natürlich verboten.

Der Aufenthalt in der Klinik kam Paul wie ein Urlaub im Hotel vor: Nach dem Aufstehen gab es das Frühstück im Speisesaal, es gab Brot, Semmeln, Kornspitz, dazu Wurst und Scheibenkäse und Marmelade und Streichkäse. Weiterhin stand Müsli und Joghurt und Salate zur Auswahl. Bei drei Kaffeeautomaten konnten sich die Patienten Cappuchino, Milchkaffee oder einen grossen Braunen oder Tee in die Tasse schenken lassen. Weiters stand ein Automat mit Apfel- und Orangensaft und Eistee und einer Mischung aus Mandarinen- und Karottensaft zur Verfügung. Nach dem Frühstück ging man auf den Minigolfplatz spielen. Am Vormittag gab es Workshops mit Kopfrechnen und Rätsel lösen. Zum Mittagessen standen drei Menüs zur Auswahl: ein normales, eines mit wenig Kalorien und ein vegetarisches.
Nach dem Mittagessen ging man Boccia spielen und am späten Nachmittag Kegeln. Weiters standen mehrere Tischtennistische zur Verfügung. Im Spital gab es einen Raum mit Pool Billiard und zwei Tischfussballtischen. Alles konnte von den Patienten vollkommen gratis genutzt werden. Auch eine Bibliothek mit einer grossen Auswahl an Bücher und drei Fernsehräume waren vorhanden.

Im Laufe von Pauls Aufenthalt wurden die Wände des Raums mit dem Pool Billiardtisch und den zwei Tischfussballtischen übrigens von einem Unbekannten mit Schmiererein im Graffitistil beschmiert. Der Raum wurde daraufhin gesperrt, bis er wieder neu ausgemalt war. Die Vandalen wurden niemals überführt.
Paul würde niemals auf die Idee kommen in einem Freizeitraum in einem Spital die Wände zu beschmieren.
Neben Paul wohnten zwei Messies. Als sie entlassen wurden, brauchten zwei Putzfrauen mehrere Stunden, um das kleine Zimmer aufzuräumen.

Paul war nach der Klassifikation des amerikanischen Physiologen Elvis Morton Jellinek ein Spiegeltrinker, er soff gleichmäßig verteilt über den ganzen Tag und fühlte sich erst so richtig wohl, wenn er Alkohol intus hatte. Einige Patienten waren Quartalstrinker, sie blieben längere Zeit abstinent und hatten mitunter Phasen mit einem exzessiven Alkoholkonsum.

Beim Ausgang bekamen die Patienten einen Dispenser mit Tabletten mit. Der Dispenser enthält vier Fächer, mit Medikamenten für vormittags, mittags, nachmittags und abends. Ein Patient schluckte Sonntags zu Mittag seine Medikamente. Darauf wurde im schwindlig und alles schien sich um ihn herum zu drehen. Am späten Nachmittag rief ihn das Spital an: Guten Tag wie geht es ihnen denn so? Wir haben ihnen leider versehentlich falsche Tabletten in den Dispenser gelegt. Der Patient meinte, wenn er das Spital auf Schadenersatz geklagt hätte, hätte er ein Schmerzensgeld bekommen. Die Krankenschwester, die sich geirrt hatte und versehentlich die falschen Medikamente in den Dispenser gesteckt hatte, war dann selbst die nächsten drei Tage lang nervlich fertig. Eine Ärztin mußte sie wieder etwas aufheitern.
Danach kontrollierten die Ärzte extra nochmal am Computermonitor, ob jeder Patient die richtige die Medikamente im Dispenser hatte. Später versuchten die Ärzte am Stützpunkt bei der Medikamentenübergabe die Patienten dazu zu bringen, ihre Tabletten selbst zu kontrollieren, ob sie die richtigen im Dispenser hatten.

Die Patienten durften das Gelände der Klinik in den ersten einenhalb Wochen ihres Aufenthalts nicht verlassen beziehungsweise nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Leitung in wichtigen begründeten Fällen, wie zum Beispiel ein wichtiger Behördenweg oder ein Besuch beim Zahnarzt oder die Einladung zu einer Hochzeit. In der zweiten Woche war Mittwoch nachmittags Ausgang und am Samstag von Vormittag bis zum Abend. Ab der dritten Woche hatten die Patienten am Mittwoch Nachmittag und von Samstag Vormittag bis Sonntag Abend frei.
Obwohl alle wußten, daß sie bei der Ankunft in das Röhrchen des Alkoholmessgerätes blasen mußten, kamen einige von ihnen in einem Zustand zwischen beschwipst bis besoffen in der Klinik an.

So kam ein Mädchen vom Ausgang komplett besoffen zurück. Sie konnte sich nicht mehr daran erinnern, wie sie zurück zur Klinik gekommen ist, weiters wußte sie nicht mehr wo ihre Tasche geblieben ist noch wo ihr Handy geblieben ist.
Ein Patient kam nach einem Ausgang beschwipst zurück. Er fing mit dem Personal zu streiten an und behauptete, von der Security geschlagen worden zu sein, deshalb sollte die Polizei gerufen werden. Außerdem könne er aufgrund seines etwas missgebildeten Fusses nicht davon laufen. Es kamen zwei Krankenschwestern, diese versuchten ihn zu beruhigen. Dies nutzte aber nichts, er beharrte weiter auf seinen Vorwürfen.
Schließlich mußte er auf den Stützpunkt im Spital, wo er weiter mit dem Personal und den Ärzten stritt und randalierte. Zum Schluß wurde er um halb zehn am Abend aus dem Spital entlassen.
Ein Patient verließ unerlaubt das Gelände des Spitals. Er besorgte sich Drogen und konsumierte sie, worauf er entlassen wurde.

Am Tag vor der Entlassung kam eine Durchsage für alle Patienten. Sie müssen zum Stützpunkt kommen und ins Alkoholmessgerät blasen. Paul wußte selber nicht was genau passiert worden war. Hatten einige Patienten Party gemacht oder war eine leere Alkoholflasche gefunden worden? Die Ärzte gaben keine Auskunft.

Nach dem Entzug ging es Paul übrigens wieder besser.

der Swingerclub in Wien

in Wien gibt es Gerüchten zur folge einen Swingerclub. Die Mitglieder können zu einem Rangniederen hingehen und sagen: ich will mit dir ……
dann geht es los. Kommt man öfter, erhält man einen höheren Rang. Dadurch kann man dann Rangniedere auffordern. man kommt nur zu zweit hinein. Die Leute machen das halt und reden nicht darüber.

wirklich aufregend

der Konflikt Palestinenser versus Israelis

Rein rechtlich gehört Palestina nach wie vor den Palestinensern. Angenommen, Sie haben ein Haus in Österreich. Einige Kelten kommen zu Ihnen und sagen, ihr Haus gehört ihnen, weil ihre Vorfahren vor 2000 Jahren auch schon einmal hier waren. Sie würden sie wohl für sehr dumm halten, vor einem Gericht würden sie mit dieser Behauptung wohl nicht durchkommen.

Die Amerikaner hättten den Israelis vielleicht eher ein Gebiet in Deutschland anbieten sollen oder ein Gebiet in den USA, das ihnen selbst gehört. Wenn sie den Israelis etwas schenken, das ihnen selbst nicht gehört hätten sie ihnen vielleicht die Schweiz schenken sollen.

Die Palestinenser sind unterdessen allen möglichen Schikanen ausgesetzt:

Israelische Soldaten lassen Palestinenser, die in Israel arbeiten, abends auf dem Heimweg stundenlang am Grenzübergang warten, bis sie passieren dürfen. Die Palestinenser verbringen den Abend damit, stundenlang am Grenzübergang zu warten.
Ein palestinensischer Gärtner züchtet Blumen. Sobald diese bereit zum Verkauf sind, belegen ihn die Isrealis mit einem Exportverbot, solange bis die Blumen verwelkt sind.
Die Israelis bauen im Westjordanland ihre Häuser auf Hügeln als Keil zwischen palestinensische Siedlungen.
Achja, die israelische Armee erschießt regelmäßig ein paar palestinensische Kinder, worauf die Palestinenser einen Bus in die Luft sprengen.

Die Amerikaner, die Weltpolizei kümmern sich um Gerechtigkeit auf der ganzen Welt. Auf der ganzen Welt? Mit Ausnahme der Israelis. Die können tun was sie wollen. Die Amerikaner schauen dabei zu, tun gar nichts. Und schieben ihnen Dollarmillionen hinten hinein.

Die Medien in den USA werden zwar nicht von der Regierung zensuriert, dafür zensurieren sie sich selbst. Die amerikanische Öffentlichkeit hat größtenteils keinen blassen Schimmer, was die Israelis alles so tun, weil sich die amerikanischen Medien in einer Selbstbeschränkung und Selbstzensur üben.

Update Juni/Juli 2020: die Trump Regierung will jetzt im Westjordanland die Regierungsgewalt und die Verwaltung überlassen. Damit schenken sie wieder .einmal etwas her, das ihnen selbst gar nicht gehört. Die ohnehin angespannte Situation dürfte dadurch noch weiter angeheizt werden. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit kommt es auch wieder zu einer neuen Welle von Terroranschlägen.

das Studium an der Wirtschaftsuniversität

Paul verbrachte dort einen Monat mit dem Lernen von Soziologie. Zum Arbeiten in einer Firma braucht er es ansich überhaupt nicht. Zwei bis drei Jahre nach der Prüfung hatte er es wieder weitestgehend vergessen.
Paul verbrachte dort einenhalb bis zwei Monate mit dem Lernen von Verfassungsrecht. Zum Arbeiten in einer Firma braucht er es ansich überhaupt nicht. Zwei bis drei Jahre nach der Prüfung hatte er es wieder weitestgehend vergessen.
Durch die Mathematik- und Statistikprüfungen an der WU, wurden Pauls Mathematikkenntnisse insgesamt gesehen besser als nach der Matura?
Eigentlich nicht.
Die Volkswirtschaftslehre, die braucht Paul, vor allem , wenn er VWL- Professor werden will.

Was hört man so an der Wirtschaftsuniversität?
Die marginale Grenzrate der technischen Substitution besagt……. Bitte, Paul sitzt in einer Firma und weiß, was die marginale Grenzrate der technischen Substitution besagt.
Nutzt ihm das beim Arbeiten etwas? Eher nicht.

Welche Menge bestellen wir? Hhmmmm?
An der WU berechnet Paul den Lieferservicegrad.

Nach einem WU Studium braucht Paul zwei bis drei Jahre bis er wieder halbwegs klar denken kann.
Wenn Paul in die Wirtschaft gehen will, er kann eher Geschichte studieren oder sonst irgendetwas. Überhaupt ist es ein Massenwahn in unserer Gesellschaft, tausende Jugendliche auf Universitäten zu schicken. Das sie jahrelang damit beschäftigt sind, große Stoffmengen zu lernen.
Sie brauchen vielleicht 5% vom Lehrstoff, wenn es heiß hergeht 10% davon. Zwei bis drei Jahre nach der Prüfung haben sie ohnehin das meiste davon wieder vergessen.

Die meisten Studienrichtungen könnte man als erstes einmal um ein- bis zwei Jahre verkürzen. Oder es wäre sinnvoll zwei Jahre zu studieren, im Anschluß daran zwei bis drei Jahre zu arbeiten, dann könnte man es sich überlegen, ob man noch weiter studieren will oder nicht.

bestellen in China

Paul verbrachte den Freitag Abend in einem Beisl in Wien. er redete mit einem Unbekannten, der neben ihm an der Theke stand. der Unbekannte erzählte ihm, das er viel bei Onlineshops in China bestellt, wie elektronische Bauteile und Handys. Es sei viel billiger in China zu bestellen als in europäischen Geschäften, und alles würde tatsächlich ankommen und funktionieren. Paul dachte sich, ich mache dasselbe, ich bestelle etwas in China. so bestellte Paul bei einem Internetshop In China eine Fernbedienung für seine Spiegelreflexkamera. Tatsächlich kam sie einige Wochen später an, zum Kaufpreis von 1 € 50 Cent und sie funktionierte auch tatsächlich sang- und klanglos. 1€ und 50 Cent ? Wie kann sie nur so billig sein? wenn man von Österreich etwas nach China per Post sendet, kostet das Porto je schon mehr als 1,5 € verrechnet die chinesische Post kein Porto nach Österreich?

seltsam, seltsam, seltsam

die Amerikanerin im Drogenrausch

Paul saß vor seinem Computer und surfte im Internet. Rein zufällig stieß er dabei auf eine 19jährige Amerikanerin, leider drogensüchtig. im Drogenrausch glaubte sie, sie müsse ein großes Opfer erbringen, um die Welt zu retten. Daraufhin zog sie sich mit ihren eigenen Händen die Augäpfel aus dem Kopf heraus. Seitdem ist sie blind. Paul sah im Internet ein Foto von ihr, mit leeren Augenhöhlen, wirklich krass. eine Woche später wäre sie in eine Entzugsanstalt gekommen.

Drogen sind wirklich schlimm.

das Geschäft der türkischen Nachbarschaft

mehrere Häuserblöcke von Pauls Wohnung entfernt betrieb eine türkische Familie ein kleines Lebensmittelgeschäfte. Neben typisch österreichischen Lebensmitteln führten sie auch türkische Spezialitäten wie Backlava. Ihren Umsatz erzielte das Geschäft vor allem abends und zum Wochenende und an Feiertagen, wenn die großen Supermarktketten alle geschlossen haben. Leider hielt sich die Familie nicht an die komischen, in Österreich gesetzlich geregelten Ladenöffnungszeiten, das bestimmt zu welchen Zeiten aufsperren und wann sie wieder schließen müssen. mehrere Jahre lang ging alles gut, die Leute kauften abends und zum Wochenende dort ein, auch wenn das Geschäft damit gegen die gesetzlich festgelegten Ladenöffnungszeiten verstieß. Irgendwann einmal bekamen dies die Behörden spitz und forderten die Geschäftsleute dazu auf, sich an die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten zu halten. Das war natürlich schlecht für das Geschäft, da Werktags untertags die meisten Kunden lieber zu den großen Supermärkten einkaufen gingen. einige Zeit lange klebte auf der Eingangstüre des Geschäft ein Blatt mit der Aufschrift Sonntags geschlossen. Das war geschummelt, man konnte trotzdem hineingehen und einkaufen. Nach einiger Zeit bemerkten dies allerdings auch die Behörden und das Geschäft musste komplett zu sperren. So gibt es wieder ein paar Arbeitslose mehr. warum sind überhaupt die Öffnungszeiten von Geschäften in Österreich per Gesetz geregelt? In fast allen anderen Ländern weltweit können Geschäfte auch auf- und zu sperren wann sie wollen und solange sie wollen.

Das Ladenöffnungsgesetz ist eine österreichische Extrawurst (und übrigens auch eine deutsche).



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die neue Heizanlage im Haus, in dem Paul wohnt

Paul wohnt in einem Haus mit 15 anderen Parteien, das 1978 gebaut wurde. Die Heizanlage wird mit Heizöl leicht betrieben und funktioniert sang- und klanglos. Sie ist vollkommen in Ordnung und würde wohl noch locker die nächsten 3 bis 4 Jahrzehnte funktionieren. Leider haben sich einige Politiker in Wien ausgedacht, dass sie unbedingt auf Erdgas umgestellt werden muss. Der Spaß kostet schlappe 92.000€ und wird auf alle 15 im Haus wohnenden Parteien aufgeteilt. Die Ersparnis bei den Emissionen ist wohl vernachlässigbar gering, verglichen mit den Emissionen des Autoverkehrs in ganz Wien. Vermutlich wird dann in 10 Jahren wieder auf ein anderes Heizmittel umgestellt, was dann auch wieder 92.000€ kostet.

Wer soll das alles zahlen?
Welche Politiker haben sich eigentlich so einen Schwachsinn ausgedacht?

die Ams Kurse

schön, dass wir in Österreich in einem Sozialstaat leben, der sich um seine Bürger kümmert. Der Staat betreibt viele Kurse, die dabei helfen sollen Arbeitslose zu vermitteln. In Österreich geht es uns viel besser als in den meisten anderen Staaten.

der Kurs als Webdesigner
Paul besuchte einige Kurse, unter anderem einen zur Ausbildung als Webdesigner leider bestand der Kurs zu gut Dreiviertel der Kursdauer ausschließlich aus selbstständigem Arbeiten. die vermittelten Kenntnisse reichten gerade einmal, um eine erste kleine Webseite zum Privatvergnügen zu erstellen, um hauptberuflich als Webdesigner zu arbeiten war der Kurs sowieso viel zu wenig und zu seicht.

das Programm Neue Wege
zwei Wochen bestanden aus etwas Englisch Unterricht, ja recht nett, für das Finden eines neuen Arbeitsplatzes hatte es Paul nicht wirklich weitergeholfen. Im Anschluss daran gab es 3 Wochen Büromanagement: in der ersten Dreiviertelstunde hört man so interessante Informationen wie wenn man auf eine Leiter heraufsteigt soll man aufpassen, dass man nicht herunterfällt. In den folgenden sechseinviertel Stunden sitzt er herum und wartet darauf, nach Hause zu gehen. Eigentlich ein Horror, tagtäglich schechseinviertel Stunden herumzusitzen und nichts zu tun außer darauf zu warten nach Hause gehen zu können.

das Arbeitstraining im BBRZ
in der Früh kommt der Trainer herein und sagt: heute ist wieder selbstständiges Arbeiten, die Kursteilnehmer verbringen den Tag damit, im Internet zu surfen

das Programm Eranos bei Phönix Projects
ist aus Pauls Sicht das einzige halbwegs funktionierende Kursprogramm. Die Trainer geben den Kursteilnehmern konkrete Aufgaben, es gibt kaum selbstständiges Arbeiten. einmal in der Woche gibt es für jeden Teilnehmer ein Gespräch mit seinem Einzelcoach. dieser geht auf die Fragen und Bedürfnisse der Teilnehmer ein und entwickelt konkrete Ziele, eine To Do List für die nächste Woche oder macht Vorschläge für eine sinnvolle Weiterbildung.

wie man es in Zukunft besser machen könnte
bei einem Kurs für Webdesign sollte konkret durchgearbeitet werden, kein selbstständiges Arbeiten, stattdessen könnten den Kursteilnehmern Hausübungen gegeben werden. Eventuell sollte alle 2 Wochen eine Prüfung als Leistungstest durchgeführt werden. Ein staatlich anerkanntes Zeugnis wäre auch wünschenswert.

und überhaupt sollte es kein selbstständiges Arbeiten geben, oder maximal 3-4 Stunden pro Woche. Selbstständig arbeiten kann man zu hause auch, wozu besucht man dann überhaupt einen Kurs? Die Teilnehmer sollten stattdessen konkrete Aufgaben erhalten, wie Passende Inserate finden oder eine Bewerbungsschreiben verfassen und verschicken oder eben so wie beim Programm Eranos.

wenn der Windows PC immer langsamer wird - was macht man dann?

der erste Schritt wäre nicht mehr benötigte Daten zu löschen und nicht mehr benötigte Programme zu deinstallieren.

als zweiten Schritt sollte man das Programm CC Cleaner oder ein ähnliches installieren und laufen lassen. Es löscht nicht mehr benötigte Daten und repariert beschädigte Einträge in der Registry Datei. in dieser werden Informationen und Einstellungen des Betriebssystems und Anwendungsprogrammen gespeichert. Übrigens ist die Registry eine Art Extrawurst von Microsoft, allen anderen Betriebssystem kommen ohne eine aus. Wenn man häufig Programme installiert und wieder deinstalliert entstehen durch Schreib- und Lesefehler schlechte Einträge und nicht mehr funktionierende Links. Das Verlangsamt den Computer. Dies wird durch das Programm CC Cleaner repariert.

als dritten Schritt sollte man die Datei Autostart editieren. Diese enthält Einträge für Programme, die automatisch beim Booten des Betriebssystems starten sollen. Sinnvoll ist dies zum Beispiel für eine Firewall. viele Softwarehersteller programmieren das Installationsprogramm für ihre Software so, das diese mit einem Eintrag in die Autostart geschrieben wird, durch den einzelne Programmteile nach dem Booten automatisch geladen werden. Das Starten der eigenen Software verläuft dann schneller. nach einigen Jahren werden dadurch beim jedem Booten viele Programmteile von installierten Programmen geladen, was die Ladezeit verlängert und Hauptspeicher verschwendet. Dies verlangsamt den Computer natürlich beträchtlich. sämtliche Einträge von Programmen, deren automatischer Start beim Booten nicht sinnvoll ist, sollten daher regelmäßig gelöscht werden.

sollte dies alles wieder erwarten nicht ausreichend sein, sollte als vierter Schritt der Hauptspeicher vergrößert werden.

Paul sah bereits Leute, die ihren PC nehmen und wegwerfen und sich einen komplett neuen kaufen. Anstatt die obengenannten Schritte durchzuführen.

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